Gegen Mundgeruch etwas zu unternehmen ist nicht so schwer


Die Empfehlung, gegen Mundgeruch etwas mit Kaugummikauen oder Pfefferminzbonbons zu unternehmen, ist nicht wirklich gut.

In 80% aller Fälle sind die Ursachen in schlechter Mundhygiene, bzw. Zungenhygiene zu finden. Dazu lesen Sie mehr darüber hier: Mundhygiene. Mit geringem Aufwand, in der Regel 2 x täglich läßt sich das Problem ursächlich beseitigen. Und diesen Weg sollte man generell gehen. Ein Übertünchen mit anderen Duftnoten ist nicht nur nicht dauerhaft, sondern hat zur Folge, daß die Zähne weiterhin leiden und sich das Problem über die Zeit verschlimmert.

Aber auch in den anderen 20% ist ein Bekämpfen mit Kaugummis kontraproduktiv. Dann nämlich, wenn der Mundgeruch ein Zeichen einer versteckten Krankheit ist. Viel sinnvoller ist es, diese Krankheit aufzuspüren und die Ursachen dafür zu beseitigen. Dann vergeht auch der unanagenehme Geruch von alleine.


Infektionen und Probleme im Rachenraum:

Bei vielen Beschwerden, die im Rachen oder Hals ihre Ursache haben, kann man auch mit der Homöopathie viel erreichen.

Meistens äußern sich diese Beschwerden zusätzlich mit Kratzen im Hals, Schluckbeschwerden oder Trockenheit im Mund. Kommt ein deutliches Gefühl von Krankheit, Frösteln, Schmerzen und Fieber hinzu, so deutet vieles auf eine Angina hin. Darunter versteht man unterschiedliche Krankheitsbilder, die alle im Rachenraum zum Ausbruch kommen, wie z.B.: Mandelentzündung, Entzündungen der Seitenstränge oder des Rachenringes. Genaue Diagnosen kann nur ein Arzt oder Homöopath stellen.

Natürlich kann man mit geeigneter Literatur und bei leichtem Krankheitsbild auch zunächst selbst versuchen, sich zu helfen. Je nach Ausprägung der Symptome kommen unterschiedliche Mittel zur Anwendung. Hier eine beispielhafte Auflistung:

Aconitum D12
Apis D12
Arsenicum album D12
Belladonna D12
Bryonia D12
Cepa D12
Drosera D12
Hepar sulfuris D12
Lachesis D12
Nux vomica D12
Phytolacca D12

Die Liste ließe sich an dieser Stelle fast beliebig fortsetzen. Weiterhelfen kann hier Literatur aus diesem Bereich, z.B. das hervorragende Buch:

Werner Stumpf
Homöopathie
Selbstbehandlung - Zuverlässige Mittelwahl - Hilfe im Notfall

Auch bei Problemen, die mit dem Magen-Darmtrakt zusammenhängen, kann man zunächst den sanften Weg der Homöopathie gehen. Auch dazu finden sich zahlreiche Mittel, die angewendet werden können bei Verdauungsproblemen, Sodbrennen, Magenschleimhautentzündung und ähnlichen Beschwerden. Viele dieser Krankheiten verursachen unter anderem Mundgeruch.

Allerdings sollte man auch hier bei Eigenmedikationen sehr vorsichtig sein und im Zweifel lieber den Arzt oder Homöopathen befragen. Von einer Dauereinnahme diverser 'Magenberuhigungstabletten' ist dringend abzuraten.

Sollten die Beschwerden über mehr als einige Wochen anhalten, so sollte man eventuell über eine Ernährungsumstellung nachdenken. Viele Menschen sind gegen Lebensmittel allergisch, ohne dies zu wissen. Besonders allergen sind Milch und Milchprodukte. Aber auch Weizen wird von vielen nicht vertragen. In beiden Fällen gibt es Ersatzprodukte, die fast genauso schmecken, aber keine Verdauungsprobleme verursachen.

In diesem Fall ist ein Ansprechpartner auf jeden Fall das gut sortierte Reformhaus.

Häufig hilft auch eine höhere Flüssigkeitsaufnahme. Die meisten Menschen trinken viel zu wenig, und wenn, dann das falsche. Billigsäfte oder Billiglimonaden, die zumeist aus Leitungswasser und Zucker, sowie Geschmacksstoffen bestehen, sind keine natürliche Quelle und führen häufig zu Magenproblemen.

Auch Mineralwässer sind häufig schlechter als ihr Ruf. Daß ein Tafelwasser in der Regel lediglich Leitungswasser in Flaschen ist, das mit Kohlendioxid (fälschlich oft als Kohlensäure bezeichnet) angereicht wird, ist nicht jedem bekannt. Und auch teure Mineralwässer sind keine Garantie für ein gutes Lebensmittel.

Die beste Flüssigkeit, die der Mensch seinem Körper bieten kann, ist sauberes, reines Wasser. Leider kommt in den meisten Gegenden in Deutschland zwar Wasser aus der Leitung, das den Vorschriften entpricht, das aber dennoch noch lange nicht als 'rein' bezeichent werden kann. Testweise kann man sich sogar in gut sortierten Lebensmittelläden mit sauberem Wasser versorgen. Hier gibt es in der Regel Umkehrosmosewasser, das häufig als 'Babywasser' angepriesen wird. Dieses Wasser ist technisch sehr rein und kommt damit dem reinen Wasser, das es wahrscheinlich früher einmal gegeben hat, sehr nahe.

Keinesfalls sollte man zu destilliertem Wasser greifen! Dieses ist zwar sauber, reagiert im Körper aber nicht neutral. Umkehrosmosewasser ist deutlich besser geeignet und hilf so auch gegen Mundgeruch.


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