Bei Mundgeruch nicht verzweifeln!


Bei Mundgeruch kann der Betroffene sofort reagieren. 80% der Ursachen liegen im Mundraum selbst und können leicht behoben werden:

Mundgeruch Ursachen

Was ist aber, wenn ein Patient gar keinen Mundgeruch hat, sondern lediglich Angst davor?

Mittlerweile ist das Problem so groß geworden, daß sogar schon ein Fachausdruck exitiert und Untersuchungen stattfinden:

Halitophobie – Die Angst davor, Mundgeruch zu haben.

Der Patient nimmt selbst einen starken Geruch war, obwohl objektiv keiner oder nur ein geringer meßbar ist. Auf diese Diagnose reagieren Halitophobie-Patienten nicht etwa mit Freude, sondern meist mit Unmut, da Sie ja subjektiv das Problem 'riechen'.

Es gibt noch eine Abstufung dazwischen, die man Pseudohalitosis nennt. Diese Patientengruppe läßt sich nach erfolgter Untersuchung und Auswertung der Ergebnisse zumindest davon überzeugen, daß gar kein Problem vorliegt. Patienten mit einer Halitophobie werden hingegen darauf nicht reagieren. Auf der anderen Seite sind sie auch an einem Gespräch mit einem Psychotherapeuten in der Regel nicht interessiert, bzw. reagieren verärgert auf derartige Vorschläge.

Seit einigen Jahren nun wird dieses Krankheitsbild verstärkt erforscht. Offensichtlich hat es auch schon Selbstmorde gegeben. Bei einem Halitophobiker dreht sich der ganze Tag um seinen Wahn, unerträglich aus dem Mund zu riechen. Gesten der Mitmenschen werden als Indiz gewertet, daß dies so ist, auch wenn diese überhaupt nichts damit zu tun hatten. Die meisten Halitophobiker wurden genaugenommen nicht einmal darauf hingewiesen, Mundgeruch zu haben. Letztendlich bestünde dazu ja auch kein objektiver Anlaß.

Lösungen, außer einer Psychotherapie, gibt es bisher keine. Möglicherweise auch deswegen, weil es dennoch insgesamt nur eine geringe Anzahl an Menschen gibt, die darunter leiden.

Ein Behandeln dieser Störung mit Psychopharmaka ist stark umstritten.

Eine erfolgversprechende Behandlung könnte die Überweisung an einen Zahnarzt sein, der den Patienten gründlich in die allgemeinen Aspekte der Mundhygiene einweist und ihm insbesondere den Gebrauch von Zahnseide und Zungenkratzer erläutert.

Nach einigen Wochen könnte der Zahnarzt seinem Patienten dann mitteilen, daß sein Problem nicht mehr besteht. Eventuell verliert der Patient auf diese Weise den Glauben daran, an Mundgeruch zu leiden.

Aussagekräftige Studien hierzu gibt es noch nicht. Bei diesem Problem scheint es sich um Einzelfälle zu handeln. Dennoch werden in der Literatur schon Fälle geschildert. Bei Mundgeruch kann man also immer etwas unternehmen.


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